Die WKO e.V. verurteilt den hassmotivierten Angriff auf jüdische Bürgerinnen und Bürger in Sydney, Australien, aufs Schärfste. Gewalt, die aus Antisemitismus und extremistischer Ideologie hervorgeht, stellt einen schweren Angriff auf die Menschenwürde sowie auf die Grundwerte einer offenen und demokratischen Gesellschaft dar.
Die WKO e.V. spricht den Angehörigen der Opfer und allen Betroffenen ihr aufrichtiges Beileid aus. Sie erklärt ihre Solidarität mit den jüdischen Gemeinschaften in Australien und weltweit sowie mit allen Menschen, die von Hass, religiösem Extremismus und Terrorismus betroffen sind.
Internationale Berichte und öffentlich zugängliche sicherheitsrelevante Analysen weisen seit Jahren auf grenzüberschreitende Unterstützungsstrukturen extremistischer Netzwerke hin. Diese Entwicklungen verdeutlichen die Notwendigkeit einer konsequenten, rechtsstaatlich fundierten internationalen Zusammenarbeit zur Prävention und Bekämpfung von Terrorismus und politisch motivierter Gewalt.
Vor diesem Hintergrund fordert die WKO e.V. die internationale Gemeinschaft auf, demokratische Kräfte und unterdrückte Bevölkerungsgruppen wirksam zu unterstützen. Dies schließt insbesondere jene Akteure ein, die sich im Iran gewaltfrei und demokratisch für Menschenrechte, politische Teilhabe und Selbstbestimmung einsetzen, darunter auch die organisierte demokratische kurdische Opposition.
Eine nachhaltige Sicherheit kann nur durch internationale Solidarität, die Stärkung demokratischer Strukturen und den entschlossenen Einsatz gegen jede Form von staatlich oder nichtstaatlich gefördertem Terrorismus erreicht werden.
WKO e.V.
15.12.2025